Automatisierung

ist nach DIN V 19233 definiert als „Das Ausrüsten einer Einrichtung, so daß sie ganz oder teilweise ohne Mitwirkung des Menschen bestimmungsgemäß arbeitet”.

Ja – zugestimmt!

Und Nein – es ist noch viel mehr!

Automatisierung ist nicht nur der oben beschriebene maschinelle Ersatz des Menschen in Punkto Arbeitskraft – das war die Industrialisierung im letzten Jahrhundert.

Nach der Jahrtausendwende – speziell in der letzten Zeit – stellt sich die Automatisierung immer mehr als einzige Möglichkeit zum Wettbewerbserhalt heraus. Es muss in der globalen Welt von heute immer schneller, immer billiger und immer noch hochwertiger agiert werden. Spätestens bei der Formel “maximaler Output bei minimalem Einsatz” – einem Perpetuum Mobile – wird klar, dass auch diese Ansätze Grenzen haben.

Automatisierung hört aber auch nicht dort auf – sie schließt heute allgegenwärtige Dinge wie selbstfahrende Auto’s, Auslieferung von Sendungen per Drohne uvm. mit ein.

Die Zukunft könnte – wenn der Mensch es also richitg anstellt – rosig werden. Es dabei “richtig” zu machen stellt die Herausforderung dar. Nur wenn Wirtschaft, Gesellschaft und Politik in die gleiche Richtung ziehen – idealerweise in der gleichen Geschwindigkeit und mit der gleichen Kraft – wird es am Ende für alle Beteiligten einen Mehrwert darstellen.

Mit der Automatisierung schließt sich der Kreis der Transformation schlußendlich wieder. Mehr ohne menschliche Teilhabe ablaufende Prozesse bieten aktuell den geringen Vorteil gegenüber der Konkurrenz im Wettberwerb am Markt. Sie werden durch die schnell voranschreitende Digitalisierung weiter unterstützt.

Hier zählt das Olympische Prinzip – “Dabei sein ist Alles” – mehr als die meisten Glauben