Business Intelligence

Der Begriff Business Intelligence (BI) wurde ab Mitte der 1990er Jahre bekannt und bezeichnet alle Verfahren und Prozesse zur systematischen Analyse (Sammlung, Auswertung und Darstellung) von Daten in elektronischer Form.

Ziel ist die Gewinnung von Erkenntnissen, die als Grundlage für bessere operative oder strategische Entscheidungen zur Erreichung der Unternehmensziele ermöglichen. Dies geschieht mit Hilfe mathematischer und analytischer Konzepte, entsprechender Software bzw. IT-Systeme. Diese werten die Daten über das eigene Unternehmen, die Mitbewerber oder die Marktentwicklung im Hinblick auf den gewünschten Erkenntnisgewinn aus.

Mit den gewonnenen Erkenntnissen können Unternehmen ihre Geschäftsabläufe, sowie Kunden- und Lieferantenbeziehungen profitabler machen, Kosten senken, Risiken minimieren und die Wertschöpfung vergrößern.

Das heutzutage meist verwendete Stichwort im Bereich Business Intelligence ist die Bezeichnung Big Data.

Es gilt dabei die richtigen Daten an den richtigen Stellen zu erheben bzw. zu ermitteln und Diese danach geeignet zu transformieren. Nur so erzeugt man für sein Unternehmen den dringend benötigten Mehrwert – und damit den Marktvorteil!

“Data Is the New Oil of the Digital Economy”   JORIS TOONDERS, YONEGO via Wired

Die Frage, die Sie sich also stellen müssen, ist: 

Habe ich/haben wir bereits alle notwendigen Daten in der benötigten Fülle vorliegen?

Wenn Ihre Antwort “Nein” heisst bzw. wenn Sie die Antwort nicht genau kennen, besteht Handlungsbedarf.

Wenn Sie das Gefühl haben, Sie hätten “schon alles menschenmögliche” getan – seien Sie sicher, das haben Sie nicht!

Wenn Ihre Mitarbeiter Ihnen dieses Gefühl  – evtl. durch geeignete management-taugliche Aussagen – vermitteln (wollen), besteht ebenfalls dringender Handlungsbedarf. 

Solange Sie die für Sie erforderlichen Zahlen und Metriken nicht live in Meetings betrachten können, sind Sie nicht einmal in der Nähe eines Ziels.

Meistens denkt man hier noch in den Metriken der industrialisierten Welt – Jahre, Quartale, Monate und Wochen… 

Das neue Schlagwort muss Intra-Day heissen, wenn es um die Kenngrößen Ihres Unternehmens geht. 

Kai Sieveke